Archiv für Juni 2008

Ein Blick in die Mitte

»Ein Blick in die Mitte« zeigt es: Einer gleich­namigen Studie zufolge ist
eine rassistische, antidemokratische und autoritäre Ge­sinnung für einen
großen Teil der Deutschen zur Selbstverständlichkeit geworden.

Quelle: Anton Landgraf [jungleWorld]

Einen ungünstigeren Zeitpunkt hätten sich die
Wissenschaftler wohl kaum aussuchen können, um ihre Studie über
antidemokratische und ausländerfeindliche Einstellungen der Deutschen zu
präsentieren. Nur kurz tauchte die Untersuchung »Ein Blick in die Mitte«,
die von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegeben worden war, in den
Meldungen auf. Die schlechte Botschaft, die die Forscher zu verkünden
hatten, wurde schon am nächsten Tag vom »Wunder in Basel«, also dem Sieg
der deutschen Nationalmannschaft gegen Portugal, aus den Nachrichten
verdrängt. (mehr…)

NPD Wahlkampf part.3

Zu den am 22. Juni stattgefundenen Landratsneuwahlen für den Erzgebirgskreis, wollen wir noch einmal kurz berichten. (mehr…)

„15% plus x“ das war wohl nix!

15% plus x das war wohl nix! part 2

Am 8. Juni fanden in Sachsen die Kommunalwahlen zu den Neugebildeteten Landkreisen statt. Großspurig und voller Euphorie kündigte die NPD ende April an, das mindestens 15% plus x erwartet werden. Die vorerst gültigen Ergebnisse bescheinigen der rechtsextremen NPD 5,7 % der Stimmen im Landkreis Erzgebirge. Ihr Landratskandidat Mario Löffler(44) welcher selbstständiger Unternehmer aus Jahnsdorf ist, und unter anderem seine Brötchen mit Billigimporten aus Polen verdient, erhielt vorläufig 6,4% der WählerInnenstimmen. (mehr…)

„STAY REBEL“ Chemnitz

Am 21 Juni findet im Chemnitzer Park der Opfer des Fachismus wieder das „stay rebel“ festival statt!

Weitere Infos gibt´s hier!

„deutsch mich nicht voll“

ein netter text von der aktionsgruppe „deutsch mich nicht voll“

Taucht Deutschland zur Männer-Fußball-Europameisterschaft wieder unbekümmert in Schwarz-Rot-Gold ein, wird jede Kritik an der Voranstellung der Nation als Identifikationsfigur gnadenlos abgeschmettert und die Abgrenzung zum „übersteigerten Nationalismus“ leichtfertig mit einem „positiven Verhältnis zur Nation“ und einem „gesunden Patriotismus“ begründet. Ein unverkrampftes Verhältnis zu Deutschland heißt dann: Eine Deutschlandflagge gratis beim Kauf von zwei Tüten Chips.

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