Befreiung auf der Bühne

Wenn ein Theaterstück, das die „schicksalhafte Verbindung“ junger Erwachsener aus Deutschland, den palästinensischen Gebieten und Israel zum Thema hat, in der deutschen Presse überschwänglich gelobt wird, muss man als Besucher dieser Inszenierung mit dem Schlimmsten rechnen. Trotzdem hat sich Lea T. Rosgald die Aufführung in Dessau für Lizas Welt angesehen.

VON LEA T. ROSGALD

„Wir sind längst keine Opfer mehr, sondern in der dritten Generation zu Tätern geworden“ – ein solcher Satz aus dem Mund eines Juden oder einer Jüdin lässt das Herz eines jeden „Israelkritikers“ höher schlagen. weiterlesen