Archiv für April 2011

Volkstod

Volksgemeinschaft

Geschrieben von: Bernd Kleinhans Quelle: shoa.de

„Volksgemeinschaft“ ist ein zentraler Begriff der NS-Ideologie. Er steht programmatisch für die Idee des nationalen Sozialismus. Das Volk als Rasse- und Weltanschauungsgemeinschaft soll sich geschlossen hinter seinem Führer versammeln. Klassen- und Standesschranken sind aufgehoben. Durch Gleichschaltung der öffentlichen Meinung in der NS-Propaganda und durch ein konsequent nationalsozialistisches Erziehungssystem sollte die Volksgemeinschaft verwirklicht werden.

Geschichte des Begriffes

„Volksgemeinschaft“ war bereits um 1900 ein häufig gebrauchter Begriff. Als Gegenbild zur modernen von Konflikten und sozialen Gegensätzen geprägten Gesellschaft war er für die verschiedensten politischen Gruppierungen, völkischen und konservativen, aber auch liberalen und christlichen, attraktiv. Insbesondere in der romantisch geprägten Jugendbewegung des Wandervogels wurde die Volksgemeinschaft als Ideal der künftigen Gesellschaft propagiert. (mehr…)

Wieder Nazidemo gegen Roma-Minderheit

Am 9. April 2011 plant die Nazi-“Arbeiter-Partei der sozialen Gerechtigkeit“ (DSSS) einen Marsch in Krupka (ca. 50 Autominuten von Dresden und knapp 60 km in der Nähe der Kreisstadt Usti nad Labem.) Der Marsch wurde zwar von den örtlichen Behörden verboten, jedoch sieht sich die DSSS mit dieser Entscheidung nicht einverstanden und hat Beschwerde bei der Gemeindeverwaltung sowie vor dem Landgericht in Usti nad Labem eingelegt. Die Initiative „Wir wollen keine Nazis in Usti“ plant den Protest gegen den Nazispuk. „Wir fordern alle diejenigen auf, mit uns gegen den Naziaufmarsch zu protestieren, die sich mit der mörderischen Ideologie der DSSS nicht einverstanden sehen.“ Bereits am 12. März marschierten Neonazis im tschechischen Novy Bydzov.

Weitere Infos unter: http://www.romea.cz

Wieder Nazidemo gegen Roma-Minderheit

Am 9. April 2011 plant die Nazi-“Arbeiter-Partei der sozialen Gerechtigkeit“ (DSSS) einen Marsch in Krupka (ca. 50 Autominuten von Dresden und knapp 60 km in der Nähe der Kreisstadt Usti nad Labem.) Der Marsch wurde zwar von den örtlichen Behörden verboten, jedoch sieht sich die DSSS mit dieser Entscheidung nicht einverstanden und hat Beschwerde bei der Gemeindeverwaltung sowie vor dem Landgericht in Usti nad Labem eingelegt. Die Initiative „Wir wollen keine Nazis in Usti“ plant den Protest gegen den Nazispuk. „Wir fordern alle diejenigen auf, mit uns gegen den Naziaufmarsch zu protestieren, die sich mit der mörderischen Ideologie der DSSS nicht einverstanden sehen.“ Bereits am 12. März marschierten Neonazis im tschechischen Novy Bydzov.

Weitere Infos unter: http://www.romea.cz