Ende Dezember 2008 Ursprung

In Ursprung wurden im Dezember auch Naziaufkleber des „Freies Netz Chemnitz“ und Anderer gesichtet.

28. Dezember 2008 Lugau

In Lugau wurden im Dezember auch viele neu angebrachte Naziaufkleber des „Freies Netz Chemnitz“ und Anderer gesichtet.

22. Dezember 2008 Oelsnitz/E.

In Oelsnitz/E. wurden wieder mal dutzende Aufkleber mit nationalistischen und antiamerikanischen Parolen verklebt. Antifaschistisch Aktive entfernten darauf hin die Aufkleber.

19. Dezember 2008 Schwarzenberg

Am Bahnhof wurden Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen geschmiert.

20. Dezember 2008 Annaberg/B.

In Annaberg/B. fand ein Nazikonzert mit circa 100 TeilnehmerInnen statt.

14. Dezember 2008 Grünhainichen

In einem Gebäude wurden laut Anwohner_innen verfassungswidrige Parolen skandiert.

06. Dezember 2008 Annaberg/B.

Auch in Annaberg/B. wurden mehrere Naziparolen an einem Gebäude gesichtet.

06. Dezember 2008 Aue

In Aue wurden Schmierereien mit Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gesichtet.

05. Dezember 2008 Schwarzenberg

In Schwarzenberg wurden Naziparolen in der Öffentlichkeit skandiert.

04. Dezember 2008 Aue

Ein Spielplatz wurde in Aue mit rechten Slogans beschmiert. Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wurden ebenfalls gesichtet.

Anfang Dezember 2008 Annaberg/B.

Im Umfeld des Stadtparks und des Busbahnhofs wurden zahlreiche Aufkleber der „Rechte Aktionsfront“ und Antiantifaaufkleber sogenannter „Freie Nationale Sozialisten Annaberg & Vogtland“ gesichtet.

30. November 2008 Aue

In einem Zug wurden Parolen verfassungswidriger Organisationen skandiert.

29. November 2008 Annaberg/B.

In der Nacht zum 30. November wurden die Fensterscheiben des Vereins Ökocamp Annaberg e.V. mit Pflastersteinen, durch Nazis zerstört. In einem Artikel auf einer Nazihomepage heißt es dazu weiter:“Ein Auto eines der Linksextremisten wurde mit Pflastersteinen verschönert. “
Zu dem wurden Tranparente mit den Aufschriften „Kein Steuergeld für Linksextremisten“ und „öko-Camp Schließen“ in Annaberg/B. gesichtet.

29. November 2008 Aue

In der Nacht zum Sonntag wurde die Scheibe einer Pizzeria auf der Wehrstraße in Aue von mutmasslichen Nazis mit einem Betonstein zerstört. Desweiteren stellten die oder der TäterInnen einen brennenden Molotow-Cocktail vor die Pizzeria, welche kurz vor ihrer Eröffnung stand.

27. November 2008 Schwarzenberg

Erneut wurden Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, an einem Wohnhaus, geschmiert.

25. November 2008 Annaberg/B.

Mittels eines Gegenstandes an/in einem Wohnhaus wurden Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gezeigt.

25. November 2008 Lugau

In Lugau wurden mehrere Plakate und Aufkleber verklebt, welche zu einer Nazidemo nach Berlin mobilisieren. Desweiteren wurden Schmierereien wie „frei sozial national“ und „FSN“ im Stadtgebiet an Laternen und Werbeplakate gesichtet.

24. November 2008 Schwarzenberg

Eine Gaststätte wurde mit Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen beschmiert.

21. November 2008 Lößnitz

Eine Wand am Eingangsbereich der „Erzgebirgshalle“ wird in der Nacht zum Freitag mit Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen beschmiert.

20. November 2008 Lößnitz

In Lößnitz wurden an einem Gebäude Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen geschmiert.

18. November 2008 Annaberg-Buchholz

Ein linksalternativer Jugendlicher wurde auf dem Weg durch den Stadtpark als „scheiß Zecke“ bezeichnet und bis auf mehrere hundert Meter
von fünf bis sechs Nazis verfolgt und gejagt.

16. November 2008 Niederwürschnitz

Die sogenannten „Nationale Sozialisten Erzgebirge“ legten zum „Volkstrauertag“ am „Ehrenmal“, auf dem Friedhof, in Niederwürschnitz einen Kranz nieder. Auf diesem stand:„Ewig lebt der Toten Tatenruhm – Nationale Sozialisten Erzgebirge“. Der Kranz wurde von Unbekannten kurz darauf entfernt.

16. November 2008 Zschopau

Auf dem Heimweg vom „Dritte Wahl“ Konzert in Chemnitz wurden sechs linksalternative Jugendliche in Zschopau beim Umstieg von der Regionalbahn auf den Schienenersatzverkehr von sieben Nazis körperlich attackiert. Die Betroffenen wurden unter anderem gewaltsam auf die Bahngleise gedrängt, verbal angegriffen und körperlich schwer attackiert. Eines der Opfer musste ambulant behandelt werden. Die anderen Betroffen erlitten Hämatome und Prellungen.

9. November 2008 Aue

Auf dem Altmarkt wurden zwei alternative Jugendliche, welche auf einer Parkbank saßen, von zwei Unbekannten körperlich angegriffen. Die Angreifer traten hauptsächlich mit Füßen und Knien mehrmals gezielt in die Gesichter der Beiden. Zuvor sagten die Täter: „Scheiß Zecken verpisst euch!“ zu den Betroffenen. Zwei weitere Personen saßen im Auto(VW Polo ASZ-TS 56) der Angreifer und beobachteten die Tat.

9. November 2008 Anaberg-B.

Nach der Verteilaktion in Marienberg, fand in Annaberg-B. noch eine NPD-Kreisverbandsversammlung statt. Bei dieser trat der NPD-Parteivorsitzende Udo Voigt wieder einmal auf.

8. November 2008 Marienberg

Die NPD war am Samstagvormittag zum bundesweitem Aktionstag „Banken verstaatlichen“ auf dem Markt in Marienberg
(Eingang Parkplatz). Laut ZeugInnen waren 2 Infostände aufgebaut, besetzt mit 2 Nazis. Es wurde auch Werbematerial verteilt. Das Interesse der BürgerInnen zum Markttag war gering.

5. November 2008 Schneeberg

Verfassungswidrige Parolen wurden in Schneeberg skandiert.

Anfang November 2008 Oelsnitz/E.

In der ersten Novemberwoche, so berichteten SchülerInnen wurden an und in Gebäuden auf dem Gelände des „Berufsschulzentrum Oelsnitz“ Aufkleber mit rechtem Inhalt angebracht.

Anfang November 2008 Niederdorf

In Niederdorf wurden Anfang November dutzende Aufkleber des „Freies Netz Chemnitz“ an Laternenmästen und Straßenschildern
gesichtet.

Ende Oktober 2008 Oelsnitz/E.

Ende Oktober befand sich im „Wochenspiegel“ Werbematerial der sächs. NPD Landtagsfraktion. Schon zu den Kommunalwahlen im Juni, so berichteten ZeugInnen sollten ZeitungsausträgerInnen des „Wochenspiegel“, im ehem. Landkreis Stollberg NPD Werbematerialien mit verteilen.

26. Oktober 2008 Annaberg/B.

Am 26. Oktober wurde am Gewerbering in Annaberg/B. eine Hakenkreuzsprüherei gesichtet. Das Hakenkreuz wurde an ein Verkehrsschild gesprüht. Erneut wurden auch im Innenstadtbereich von Annaberg/B. Aufkleber der JN (Junge Nationaldemokraten) von (Jung)Nazis verklebt.

24. Oktober 2008 Oelsnitz/E.

An der „Protestkundgebung“ der „Bürgerinitiative Gemeinsam gegen Kindesmissbrauch“ nahmen mit den ca. 40 Neonazis, auch ca. 20 BürgerInnen teil. Schon kurz nach dem Bekanntwerden des sexuellen Missbrauchs an einem kleinem Mädchen, wurden dutzende Aufkleber der „Nationalen Sozialisten Chemnitz“ in Oelsnitz/E. verklebt. Auf diesen stand unter anderem: „Wir fordern Todesstrafe für Kinderschänder!“.

Mitte Oktober 2008 Schwarzenberg

Eine 16 jährige wurde erneut so rassistisch von ihren Mitschülern beschimpft und beleidigt, das sie die Schule nach den Herbstferien wechselte. Das Mobbing der Mitschüler ging bereits mehrere Wochen. Die Jungnazis riefen unter anderem „…du bist ja brauner als wir“ oder „Nigger“. Der Direktor des Berthold Brecht Gymnasiums riet der Mutter der Schülerin, eine Anzeige gar nicht erst zustellen.
Er befürchtete eine „linke Hetzkampagne“.

19. Oktober 2008 Lugau

In Lugau wurden auch erneut, Aufkleber des „Freien Netz Chemnitz“ sowie der JN Bayern (Junge Nationaldemokraten) verklebt.

18. Oktober 2008 Zschopau

In Zschopau wurden in einer Kneipe rechte Parolen gegrölt.

Mitte Oktober 2008 Niederwürschnitz und Stollberg

Die vor kurzem in Neuoelsnitz gesichteten Aufkleber, mit neonazistischem und antiislamischem Inhalt, wurden nun auch in Niederwürschnitz und Stollberg zahlreich in den beiden Stadtgebieten verklebt.

11. Oktober 2008 Hartenstein – Zwickau

Am Morgen des 11.Oktobers 2008 wurde auf dem Hbf Zwickau ein 22-jähriger aus dem ehem. Kreis ASZ ,welcher mit dem ersten Zug nach Hause fahren wollte, vor der Haupteingangstür von 8-10 jungen „Männern“, welche eindeutig der rechten Szene zuzuordnen sind, beschimpft mit: „Dreckszecke“ usw. Der Betroffene wurde schließlich permanent geschlagen. Der Rucksack des 22-jährigen wurde von den Tätern ebenfalls gestohlen.
Das Opfer konnte sich in die Bahnhofshalle retten, ist anschließend auf seinen Bahnsteig, hat da 15min. gewartet und ist schließlich in die Erzgebirgsbahn Richtung Johanngeorgenstadt eingestiegen.
Die Neonazis müssen währenddessen ausfindig gemacht haben, mit welchem Zug er los gefahren ist. Denn schon an der nächsten Haltestelle – 3min. Fahrt bis Zwickau Schedewitz, stiegen sie, mit dem Spruch: „Na, wen haben wir den da schon wieder!?“ ein. Mit Aussagen wie: „Wo kommst du denn her, gibt es da noch mehr solche Dreckszecken?“ oder „Dich nehmen wir in Hartenstein mit!“ wurde der 22-jährige beleidigt und bedroht. Auf der Fahrt von Schedewitz bis Hartenstein wurde das Opfer nun weiter beschimpft, auf das übelste gezielt auf den Kopf und ins Gesicht geschlagen und getreten!
Im Zug waren 3-4-PassantInnen, doch keine/r hat etwas gesagt – keine Reaktionen – kein Hilfeversuch, nicht einmal ein Polizeianruf oder Meldung beim Zugführer!
In Hartenstein ist die Nazischlägergruppe mit folgenden Worten geschlossen ausgestiegen.: „Nehmen wir ihn mit?“ „Ach, wir lassen ihn einfach liegen.“
Das Opfer wurde am selbigen Tag ins Krankenhaus eingeliefert. Schädelhirntrauma, angebrochener Knöchel, Kopf und Gesicht auf das unkenntlichste verbeult und angeschwollen, unzählige Prellungen und Blutergüsse am ganzen Körper!

09. Oktober 2008 Oelsnitz/E.

In einer Wohnung wurde laute Nazimusik abgespielt. Die gerufene Polizei stellte mehre Bild-und Tonträger mit verfassungswidrigen Inhalten sicher.

Anfang Oktober 2008 Neuoelsnitz

Wieder einmal wurden von mutmaßlichen Rechten in Neuoelsnitz Aufkleber, mit neonazistischem und antiislamischem Inhalt, des „Freie Netz Chemnitz“ verklebt.

03. Oktober 2008 Neuwürschnitz

Am Abend des 3. Oktobers wurden zwei Jugendliche auf dem Sportplatz in Neuwürschnitz von ca. 25 Rechten und rechts offenen Jugendlichen, beschimpft und beleidigt. Als darauf hin die Jugendlichen das „Einheitsfest“ verließen, verfolgte der Großteil der Gruppe die Beiden noch ca. 2 Km bis Oelsnitz/E..

29. September 2008 Annaberg/B.

Die Parole „Heil Hitler“ wurde in die Tapete des Polizeireviers geritzt.

Ende September 2008 Bad Schlema

Am Bahnhofsgebäude in Bad Schlema wurden mehrere neonazistische Schmierereien gesichtet. Darunter ein Hakenkreuz mit schwarzer Farbe, und eins mit blauer Farbe gesprüht/geschmiert. Der Schriftzug „Heil Hitler“ wurde auch geschmiert.

22. September 2008 Stollberg

In Stollberg wurden in der Nacht zum 23. September dutzende Aufkleber der so genannten „Autonomen Nationalisten“ verklebt. Die Scheiben der Geschäftsstelle „die LINKE“ wurden ebenfalls beklebt. Vermutlich antifaschistisch Aktive entfernten kurz darauf, die Aufkleber wieder.

18. September 2008 Annaberg/B.

Am Rande der antifaschistischen Demonstration gegen den Einzug und der Teilnahme der NPD im Erzgebirgischen Kreistag, zeigte ein jugendlicher Passant den TeilnehmerInnen der Demo den „Hitler Gruß“.

Mitte September 2008 Jahnsdorf

Mitte September wurden Flyer des NPD KV Erzgebirge in Jahnsdorfer Briefkästen verteilt.

30. August 2008 Zwönitz OT Kühnheide

Am Samstag den 30. August fand in Kühnheide, in einer Ausstellungshalle für Tiere, ein Neonazikonzert getarnt als Geburtstagsfeier, des 25- jährigen Anmelders statt. In der Halle am Bruno Gebhard Weg spielten „Sachsonia“, “ kill baby kill“ und „Blitzkrieg“ vor mehr als 400 „Besuchern“. Die gerufenen Polizei kontrollierte die Gäste nach Beendigung der Veranstaltung, und konnte (irgendwie) keine Verstöße feststellen. Wen wunderts auch, bei Heimat, Rasseschau und Nazikonzert.

Ende August 2008 Oelsnitz/E.

Im gesamten Stadtgebiet von Oelsnitz/E. und Neuoelsnitz wurden erneut Aufkleber der „Rudolf Heß Gedenkwochen“
des „Freies Netz Chemnitz“, des extrem rechten Labels „PS-Records“ und anderer nationalistischer Gruppierungen, von Rechten verklebt.

26. August 2008 Olbernau

Mehrere verfassungswidrige Symbole wurden an einem Baucontainer geschmiert.

Ende August 2008 Geyer

In Geyer und Umgebung wurden dutzende Aufkleber mit rechten Inhalten gesichtet. Antifaschistisch Aktive machten darauf hin die Aufkleber unkenntlich.

22. August 2008 Niederdorf

Am Bahnhaltepunkt wurde unter anderem Doppelsigrunen geschmiert.

Mitte August 2008 Lugau

Mitte August wurden in Lugau mehrere rechte Schablonensprühereien gesichtet. Auf den ca. 30×40 cm großen Schablonensprühereien, war das Abbild vom Hitlerstellvertreter Rudolf Heß und NS verherrlichende Parolen zusehen. Neben Plakaten der „Rudolf Heß Gedenkwochen“ welche ebenfalls im Stadtgebiet verklebt wurden, sprühten die Täter ein ca. 4×0,5 m großes Graffiti (Rudolf Hess es war Mord) an eine Hauswand auf der Chemnitzer Straße.

11. August 2008 Lugau

Am 11. August wurden in Lugau wieder einmal zahlreiche Aufkleber mit „Heß Bezug“, an Laternenmästen und an Straßenschildern gesichtet.
Zum einen wurden Kleber der so genannten „Rudolf Heß Gedenkwochen“ verklebt, und zum anderem Kleber mit „Heß Bezug“ einer Kampagne Bremer Neonazis.

10. August 2008 Annaberg-Buchholz

ZeugInnen beobachteten am Sonntag mehrere rechte AktivistInnen, welche Propagandamaterial von JN und NPD, in der Annaberger Innenstadt verteilten. Die rechten Jugendlichen und ihr älterer Begleiter klebten ebenfalls dutzende JN-Aufkleber an Stromkästen und Laternen.

9. August 2008 Oelsnitz/E.

In der Nacht vom 9. auf den 10. August wurden von Rechten erneut dutzende Aufkleber der „Nationalen Sozialisten Chemnitz“, in Oelsnitz/E. verklebt.

5. August 2008 Schneeberg

In Schneeberg nahmen erneut circa 35 Nazis an einer Spontandemo teil. Die Demo richtete sich erneut gegen „kriminelle Ausländer“.

28.-29. Juli 2008 Oelsnitz/E.- Neuoelsnitz

In der Nacht vom 28. auf den 29. Juli wurden erneut in Oelsnitz/E. und in Neuoelsnitz dutzende Aufkleber, mit neonazistischen Inhalten verklebt. Neben den Klebern der „Nationalen Sozialisten Chemnitz“ und der Autonomen Nationalisten, wurden in Bushaltestellenhäuschen Parolen wie „Deutschland braucht dich werde aktiv!“ , mit schwarzer Farbe und Schablonen gesprüht. Auch ein Kontrollhäuschen der Bahn wurde mit Parolen( BRD ade! und NS jetzt!) und einer Schablonensprüherei versehen, ein „Antifagrafitti“wurde ebenfalls „gecrosst“. Ein Großteil der Kleber und Sprühereien wurde kurz darauf von AntifaschistInnen entfernt, überklebt oder unleserlich gemacht.

22. Juli 2008 Aue

Gegen 15 Uhr beobachteten mehrere ZeugInnen, wie ein stadtbekannter Rechter auf dem Postplatz zu alternativen Jugendlichen, den Hitlergruß zeigte und „Heil Hitler“ rief. Als die Alternativen den Postplatz verließen und über die Wettinerstraße gingen wurden sie vor der „Old School Bar“ erneut bedroht.
Mehrere Rechte welche sich täglich in der „Old School Bar“ treffen, beschimpften die Jugendlichen, schrien mehrmals „Sieg Heil“ und drohten diesen Schläge an.

15. Juli 2008 Johanngeorgenstadt

An einer Schultür wurde ein eingeritztes Hakenkreuz gesichtet.

05. Juli 2008 Stollberg

Nach dem Stollberger Altstadtfest wurden mehrere Jugendliche nachts gegen 2.00 Uhr auf ihrem Nachhauseweg, von Rechten an der Esso-Tankstelle aufgesucht. Die Rechten, vermutlich aus der Zwickauer Region, wurden mehrmals gesehen wie sie mit ihren Autos (Zwickauer Kennzeichen) durch Stollberg fuhren. Grundlos wurde einem der Jugendlichen die Mütze vom Kopf gerissen, und diese mit Bier überschüttet. Als der Jugendliche anfing, sich mit Worten zu wehren wurde er von drei Angreifern niedergeschlagen. In Folge dessen erlitt der Jugendliche mehrere Prellungen und Hämatome am ganzen Körper. Eine tiefere Schnittverletzung wurde ihm ebenfalls, durch einen der rechten Angreifer an einer seiner Hand, durch eine abgebrochene Bierflasche zugefügt.

06. Juli 2008 Wolkenstein/Warmbad

Verfassungswidrige Parolen wurden in einem öffentlichem Verkehrsmittel skandiert.

04. Juli 2008 Neuwürschnitz

Als am Abend des 4. Juli eine Rockband auf der Waldbühne des Waldbades spielt, kommt es auf dem Gelände des Waldbades zu einer Auseinandersetzung mit Rechten. An die 20 Rechte versammelten sich, und suchten gezielt alternative und linke Jugendliche auf. Schließlich wurde ein Alternativer von den Nazis, mehrfach beschimpft, beleidigt und mit Schlägen bedroht.

30. Juni 2008 Schneeberg

Vermutlich auf Grund der Niederlage der Deutschen, gegen die spanische Nationalmannschaft zog ein stadtbekannter Rechter, mit einem „Brecheisen“ durch Schneeberg. Als er sich schließlich vor dem alternativen Treffpunkt befand, schlug der Rechte mit einem Pflasterstein eine Fensterscheibe ein. Es war nicht das erste Mal das die Scheibe(n) des Treffpunktes von rechten Jugendlichen angegriffen wurden.

Ende Juni 2008 Annaberg-Buchholz

5 angetrunkene Neonazis verfolgten 3 linksalternative Jugendliche, die auf dem Weg zum Busbahnhof waren. Unterwegs belästigte einer der Nazis das einzige Mädchen der Gruppe. Am Busbahnhof angelangt, gingen die Verfolger auf die AntifaschistenInnen zunächst mit wüsten Beschimpfungen los. Wenige Augenblicke später, teilten sie auch schon die ersten Schläge aus und würgten zwei der AntifaschistenInnen. Die Täter waren mit Pfefferspray, Handschellen und einem Teleskopschlagstock bewaffnet, was die alarmierte Polizei später sicherstellte.

Mitte Juni 2008 Annaberg-Buchholz

Ein linksalternativer Jugendlicher wurde von einem der ca. 15 angereisten Neonazis mit Schlägen und Tritten am Bahnhof attackiert, als dieser in den Zug einsteigen wollte, den die Schläger gerade verließen. Die Gruppe kam anscheinend aus Zschopau.

07. Juni 2008 Oberwiesenthal

Am Samstagvormittag wurde der Polizei gemeldet, dass sich am ehemaligen Zielgebäude der Rennrodelbahn an der Himmelsleiter Nazisymbole befinden. Unbekannte hatten ein etwa 1,40 m großes Hakenkreuz sowie SS-Runen geschmiert. Die Polizei ermittelt wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Der Sachschaden wird mit etwa 50 Euro angegeben.

Mitte Juni 2008 Oelsnitz/E.

Die Anfang Juni in Lugau gesichteten Aufkleber, der „Autonomen Nationalisten“ und der „Nationalen Sozialisten Chemnitz“ sowie der JN werden nun auch in Oelsnitz/E. verklebt. Neben Laternenmästen wurden auch Aufkleber an den Scheiben eines Dönerimbisses sowie der „Turley Mittelschule“ angebracht.

13. Juni 2008 Hohndorf

In der Nacht vom 13. auf den 14.06. werden zwei alternative Jugendliche von zwei Rechten aus einem schwarzen „Hundefänger“ heraus u.a. mit „Sieg Heil“ Rufen bedroht. Die Rechten versuchten mehrmals die Jugendlichen zu fotografieren. Zum Schluß droht der glatzköpfige Insasse, dass sie sich hier nicht mehr blicken lassen und dass sie nun um ihr Leben rennen sollten. Danach werden die zwei Jugendlichen mit „Vollgas“ noch verfolgt, können aber ihre Verfolger abhängen.

13. Juni 2008 Jahnsdorf

Dutzende Aufkleber der Jungen Nationaldemokraten (JN) wurden in Jahnsdorf verklebt.

Anfang Juni 2008 Lugau

Zum wiederholten Mal werden mehrere Dutzend Aufkleber „Autonomer Nationalisten“ in Lugau verklebt. Desweiteren wurden in Bushaltestellenhäuschen und unter anderem an Stromkästen, Plakate einer rechten Kampagne gegen Schäuble und seine Antiterrorgesetze verklebt.

Anfang Juni 2008 Annaberg-Buchholz

4-5 Annaberger Neonazis attackierten 3 linksalternative Jugendliche, die sich im Stadtpark (alter Friedhof) aufhielten. Mit Schlägen und Spott demonstrierten sie ihre vermeintliche Überlegenheit und schlugen ihre Opfer zu Boden. Sie rechtfertigten diesen Übergriff mit einer angeblich vorangegangenen Beleidigung seitens der Opfer.

Mai/Juni 2008 Neukirchen

Während der Wahlwerbeperiode zu den Kommunalwahlen werden in Neukirchen bis auf die Plakate der NPD und DSU alle anderen mit Aufklebern der „Nationalen Sozialisten Chemnitz“ überklebt. Weitere Plakate wurden zum Teil abgerissen.

Ende Mai Pfaffenhain

Ein ca. 45× 45 cm großes Hakenkreuz mit den Worten:“ fuck off MTV“ wurde mit silberner Farbe an das Kontrollhäuschen neben der „Citybahn“ Haltestelle in Pfaffenhain gesprüht.

Ende Mai Lugau

Ende Mai werden in Lugau erneut dutzende Aufkleber des rechtsextremen Wikinger-Versandes, der „Nationalen Sozialisten Chemnitz“ und der Hess-Kampagne „46 Jahre“ verklebt.

31. Mai 2008 Schneeberg

Nach einem Treffen alternativer und linker Jugendlicher in Schneeberg, versammelten sich gegen 21.00 Uhr, circa 30 Personen aus der rechten Szene. Diese zogen vor dem alternativen Treffpunkt, zum Teil bewaffnet mit Eisenstangen und schwarzen Schutzhandschuhen. Sie schlugen den unteren Teil der Glastür ein und versuchten ins Haus zu gelangen. Dabei wurde ein Alternativer im Gesicht verletzt. Als die Polizei von AnwohnerInnen gerufen wurde verschwanden diese. Ein Polizeibeamter meinte lediglich dazu, dass wenn sich die Übergriffe häufen, wird der Treffpunkt „dicht gemacht“.


28. Mai 2008 Schönheide

In der Nacht des 28. Mai haben drei rechtsextreme Jugendliche, die Holzkonstruktion eines Zirkuszeltes in Schönheide abgebrannt.
Das es sich dabei, um einen rassitischen Brandanschlag handelt wurde erneut in den Medien verschwiegen!
Die Täter wurden kurze Zeit später von der Polizei gefasst. Mit Aussagen wie „etwas unternehmen“ und diese „platt machen“, da sie ja „Zigeuner“ seien, rechtfertigten die Täter ihre Aktion.
Schon in vergangenen Jahren hetzten NPD und JN Funktionäre
wie Stefan Hartung aus Bad Schlema gegen Sinti und Roma, welche in Bad Schlema verweilten.

02. Mai 2008 Schwarzenberg

In der Zeit von Mittwochnachmittag bis Freitagmorgen verursachten Unbekannte an der Brückenbergschule erheblichen Sachschaden. So beschädigten sie das Haupteingangstor und einen Briefkasten. Mehrere Fensterjalousien wurden mit einem Faserstift beschmiert unter anderem mit einem Hakenkreuz. Der Schaden wird mit ca. 1.000 Euro beziffert.

1.Mai 2008 Annaberg-Buchholz / Markt

Mehrere Nazihools störten den Infostand des Jugendvereins Agenda Alternativ e.V., bei dem antifaschistisches Infomaterial ausgelegt wurde. Die Störenfriede verhöhnten die BetreiberInnen des Standes und versuchten diverse Ausstellungsstücke, die nicht für das Mitnehmen gedacht waren, zu stehlen. Zum Schluss fotografierten sie die engagierten AntifaschistenInnen und wollten eine Schlägerei provozieren, worauf die Vereinsmitglieder jedoch nicht eingingen.

19.April 2008 Lugau

In der Nacht zum 19. April verfolgen mehrere Neonazis mit einem PKW einen Hip Hopper von Oelsnitz aus bis nach Lugau. Unterwegs wird er mehrmals beschimpft, geschlagen und getreten. In Lugau wird er dann an der Haustür einer Bekannten abgefangen. Die Neonazis treten die Wohnungstür ein und schlagen ebenfalls auf die dort anwesenden zwei Männer ein. Der Jugendliche wird dort noch mehrmal mit seinem Kopf in sein Erbrochenes gedrückt. Er erleidet durch die Schläge und Tritte so schwere Verletzungen, dass er ins Krankenhaus gebracht werden muss. Bei den Tätern handelt es sich um stadtbekannte Nazis, die auch für das Verkleben hunderter „Naziaufkleber“ in Lugau und Umland verantwortlich sind.

April 2008 Annaberg-Buchholz

Bisher unbekannte Täter ritzten in die Motorhaube eines Mitsubishi-PKW ein ca. 50 cm großes Hakenkreuz.

5. April 2008 Schneeberg

An einer Baumpflanzaktion nehmen um die 25 Nazis teil. Zuvor wurde sich auf dem Kreisjugendringtreffen, geeinigt das die Nazis durch ihre Teilnahme einen Bolzplatz in Schneeberg instand gesetzt bekommen.

3. April 2008 Aue

Die Buchlesung „Wenn Kinder rechtsextrem werden“ der Autorin Claudia Hempel, wird von mehreren Neonazis gestört. Die Neonazis aus dem Umfeld der „Freien Kräfte“ und lokalen JN störten die Veranstaltung im „Puschkinhaus“ solang bis diese abgebrochen wurde.

30. März 2008 Schneeberg

Gegen 1.00 Uhr nachts versuchten circa 5 Personen (darunter einschlägig bekannte Schneeberger Rechte), die Tür des alternativen Treffpunktes in Schneeberg, gewaltsam zu öffnen. Schon in der Nacht zuvor wurde das Schloß der Tür beschädigt. Als die Nazis merkten daß sich die Tür nicht öffnen läßt, verschwanden diese.

29. März 2008 Oelsnitz/E.

Eine Gruppe von HipHoppern wird am frühen Abend am Kulturhaus von ca. 10 Jungnazis und Hooligans aus dem benachbartem Lichtenstein beleidigt, beschimpft und angegriffen. Einem Betroffenen wurde die Nase gebrochen und mehrere Prellungen zugefügt.

29. März 2008 Schneeberg

Gegen 1.00 Uhr nachts kommt es vor dem Treffpunkt alternativer Jugendlicher zu einer Auseinandersetzung mit rechten Jugendlichen aus Schneeberg. Da die Anwesenden nicht öffneten, verstärkten die Täter ihre Tritte gegen die Tür, bis diese schließlich nachgibt. Beim Versuch, den Angreifern keinen weiteren Eintritt in den Raum zu gewähren, wird einer der Angreifer im Gesicht verletzt, eine junge Frau wird am Hals gepackt und am Schal gezogen, so dass Hämatome entstanden. Des Weiteren haben die Nazis eine Fensterscheibe eingeworfen und das Schloß der Eingangstür beschädigt. In der „Freien Presse“ wurde weder berichtet, das es sich um eine „politisch rechts motivierte Tat“ handelt, noch das die Scheibe zerschlagen wurde und Sachschaden entstand. Die lokale Presse verharmloste erneut diesen Überfall als: „Jugendliche suchen offenbar Streit“. Zuvor wurde schon ein 52 jähriger aus dieser Gruppe Rechter, in der Stadt angegriffen und verletzt.

Mitte März 2008 Lugau

Mitte März werden im Stadtgebiet von Lugau massiv Sticker der so genannten „Nationalen Sozialisten Chemnitz“ verklebt. Über mehrere Tage werden bereits entfernte Aufkleber immer wieder überklebt, wie ZeugInnen berichten.

18. März 2008 Schneeberg

Beim Kreisjugendringtreffen tauchten mehrere Nazis auf. Diese handelten einen Deal mit den Akteuren des „Kreisjugendring Erzgebirge“ aus. Die Nazis nehmen an einer Baumpflanzaktion in Schneeberg teil und bekommen dafür einen Bolzplatz saniert.

Mitte Februar 2008 Annaberg-Buchholz

Zwei linksalternative Jugendliche begegneten am späten Abend als sie zu Fuß unterwegs waren, zwei gewaltbereiten Neonazis, welche sofort auf sie zukamen, auf sie einschlugen und sie als „undeutsches Gesindel“ bezeichneten. Die zwei Antifaschisten wehrten sich, woraufhin einer der Angreifer ein Messer zog, sie damit bedrohte und letztlich versuchte zuzustechen, was jedoch abgewehrt werden konnte.

Februar 2008 Oberwiesenthal

Laut Zeug_innen wurde im Februar in Oberwiesenthal, an der hiesigen Schule von der NPD die Schulhof CD an Schüler_innen verteilt.

15. Februar Schneeberg

In Schneeberg nahmen circa 70 Nazis an einer Spontandemo „gegen krimminelle Ausländer“ teil. Auf dem mitgeführten Transparent war „kriminelle Ausländer raus“ zulesen.

01. Januar 2008 Aue

Eine Gruppe von Jugendlichen wird gegen 1 Uhr in der Wettiner Straße von ca. 10 Nazis angegriffen. Die Angreifer nehmen dabei keine Rücksicht auf körperlich Unterlegenere oder auf Mädchen. Sie prügeln wahllos auf die Jugendlichen ein, wie berichtet wird. Acht Betroffene erleiden Verletzungen und müssen im Krankenhaus ärztlich versorgt werden. Mutmaßlich hielten sich die Nazis vor dem Übergriff in der nahe gelegen und einschlägig als Nazitreff bekannten Kneipe „Old School Bar“ auf.

Silvester 07/08 Annaberg-Buchholz

Um anscheinend den Jahreswechsel zu feiern, versammelten sich ca. 25 Neonazis am Marktplatz vor der Apotheke und bewarfen eine wesentlich kleinere Gruppierung von AntifaschistInnen mit Böllern, Flaschen und Raketen. Zwischendurch stimmten sie noch den ein oder anderen „Sieg Heil – Marathon“ mit entsprechender Geste an. Als sich die „menschlichen Zielscheiben“ entfernen wollten, rannte der Großteil der Nazigruppe hinterher und verprügelte einen der Flüchtenden. Keiner der etlichen PassantenInnen versuchte diesen Angriff zu unterbrechen.